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06.07.2015 |

Jahresausflug 2015

Bauernhofolympiade, Sigigen Luzern

Dieses Jahr ging die Jahresreise der BSGZ nach Sigigen Luzern zu einem Bauernhof.

 Am Morgen ging es um 9.15 Uhr los. Ich war der erste, der sich in Wädenswil bei unserem Treffpunkt Güterschuppen befand. Zuerst dachte ich, ob ich da am falschen Treffpunkt mich befinden würde. Nach kurzem suchen, fragte mich ein älterer Mann, wer ich suche. Zur selben Zeit bekam dies Penny mit und sagte dem älteren Mann, dass ich zu dieser Gruppe gehöre. Ich sah natürlich Penny auch aber sie griff den Mann schneller auf als ich. Wir gingen auf den Platz, auf dem alle unsere angemeldeten Mitglieder sich besammelten. Unter den angemeldeten Reisemitgliedern war auch Daniela. Sie brachte uns Gipfeli und verschiedene Säfte mit. Das war eine stärkende Überraschung am Morgen. Zu unserem Trüppchen stiess auch Ernst der Carchauffeur hinzu.

Als dieser kam, stiegen wir bald in den Car ein. Dieser Car hatte viele Plätze. Da wir nur zwölf Reisende waren, hatte jeder viel Platz. So ergab sich bei der Hinreise, dass ein paar Mitglieder vorne und ein paar ganz hinten ihre Plätze einnahmen. Dies sah dann so aus, als würden wir mit einem Auto mit Anhänger fahren, denn in der Mitte sass niemand.

Unser Carchauffeur, Ernst, war während der Reise überhaupt nicht ernst, denn er riss ein paar Witze.

Am Ende der Hinreise, mussten wir noch ein bisschen den Bauernhof suchen, denn es war trotz Beschreibung ein bisschen schwierig, weil für uns die Gegend nicht bekannt vorkam. Schlussendlich musste Ernst uns durch eine enge Kurve zwischen zwei Häusern hindurch führen, um an den Standplatz des Cars zu kommen. Dieser befand sich gleich hinter dieser engen Stelle. Bei der Hinreise schliefen viele Reisende.

Als Begrüssung gab es Erdnüsse, Weisswein oder Orangensaft. Dabei strich uns eine schwarz-weisse Katze um die Beine und lies sich durchs Streicheln verwöhnen.

Nach diesem Apéro fuhren wir mit der Kutsche über Hügel, Felder und Wald. Kurz vor der Fahrt bekamen wir Reisezuwachs, denn es stiess Kurt zu uns dazu. Dieser absolvierte die ganze Reise anstelle vom Car mit dem Velo. Eine Strecke war ca. 52 km lang. Diese absolvierte er in ca. 2 Stunden. Reife Leistung!

Die Kutschenfahrt war so herrlich, denn das Wetter war wunderschön, nicht zu heiss oder extrem kalt, sondern ein wenig kühl und es war zum grössten Teil eine sehr ruhige Umgebung. Die Lautesten waren wir auf der Kutsche. Der Weg bestand aus manchmal Asphalt oder Kiessträsschen.

Im Anschluss gab es das Mittagessen. Es gab viel Salat als Vorspeise, Schweins-, Rindsfilet mit Kartoffelsalat als Hauptspeise und verschiedene Desserts.

Nach diesem reichhaltigen Mittagessen zeigte uns der Bauer die Kuhhaltung. Er sagte zum Beispiel, dass jede Kuh seinen eigenen Charakter habe, dass die Tiere bei heissem Wetter nur nachts draussen sind, jeder seiner Kühe einmal pro Jahr trächtig sein kann, einen Namen trägt und dass das Fleisch seines Tieres zu Naturafarm gehöre, wenn es geschlachtet werde. Nach diesen interessanten Informationen ging es zur Olympiade.

Es entstanden drei Gruppen für die Olympiade. Die gaben sich Namen. Die hiessen Hasenhüpfer, Rosenblätter und Grosser Munie. Sie bestanden aus vier Personen. In dieser Olympiade ging es darum bei fünf Posten so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Bei einem Posten ging es darum verschiedene Stiefel auf unterschiedlich grosse Kuhglocken zu werfen. Bei den kleinsten Glocken gab es die meisten Punkte. Da brauchte man ein Gefühl für Wurftechnik, was nicht immer jedem gut gelang. Es wurde aber niemand mit einem Stiefel getroffen, denn sonst hätten wir noch einen gestiefelten Kater mitnehmen müssen. Weiter stand ein Blasrohr zur Verfügung mit dem man von einer gewissen Distanz her die aufgestellten Holz Kühe treffen sollte. Die Kleinen gaben wieder am meisten Punkte. Ich probierte es immer auf die Kleinen aber ich attackierte sie nur. Weiter auf dem Programm standen grosse Holzskibretter mit Laschen zur Verfügung. Die ganze Gruppe musste zur gleichen Zeit auf die Skibretter stehen. Das hiess mit dem linken Fuss in das Linke und mit dem rechten Fuss in das rechte Brett. Ja was heisst da stehen? Wir mussten in der Gruppe ein paar Meter mit den Brettern gehen. Das hiess Gruppengleichtakt, denn sonst kam niemand vorwärts. Manche flogen sogar zu Boden. Als weiteres stand ein spezielles Fahrrad auf dem Programm. Dieses Velo, besass keine Räder und kein Lenkrad. Es bestand nur aus Pedalen und Sitz. Dies war schön schwierig, denn man musste durchs auf und ab bewegen des Sitzes und treten der Pedalen vorwärts kommen. Mit ein bisschen Übung klappte es dann auch bei Manchen. Die fünfte Übung bestand darin ca. fünf Nägel in einen Holzklotz möglichst schnell hinein zu schlagen. Das sah einfacher aus als es war. Die Schwierigkeit bestand darin, dass der Nagel durchs schnelle einschlagen krumm wurde. Dies gab dann keine Punkte. Es war spannend und abwechslungsreich.

Bei der anschliessenden Rangverkündigung war die Gruppe „Rosenblätter“ die Sieger gefolgt vom „Grossen Munie“ und „Hasenhüpfer“. Die Sieger hatten fürs Geschenk die Wahl zwischen zwei Produkten. Unter anderem stand die Trockenwurst auch zur Auswahl. Die übrigen Gruppen durften eine Konfitüre gratis als Trostpreis mitnehmen. Es standen viele Sorten zur Auswahl.

Nach diesen tollen Erlebnissen mit coolen Spielen fuhren wir wieder retour in Richtung Wädenswil. Kurt mit dem Fahrrad und die übrigen mit dem Car im Witzstil.

Jonas Kistler