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15.09.2014 |

50 Jahre BSGZ - Jubiläumsreise

Es war einmal eine Idee! Diese Idee fing ursprünglich in einem Kopf an. Sie wurde vom einten Kopf zum Nächsten getragen. So wurde aus dieser gemeinsamen Idee ein Ziel, das erreicht werden wollte. Durch viele Instanzen musste dieses Ziel gehen, bis es schlussendlich erreicht werden konnte, umzusetzen. Die Umsetzung fand 1964 statt. Also genau vor 50 Jahren. Diese Umsetzung heisst BSGZ und funktioniert bis heute als Verein. Aufgrund dieses Jubiläums planten wir, wie jedes Jahr, einen Ausflug. Normalerweise wird dieser Ausflug an einem Tag durchgeführt. Aufgrund des 50zig Jahrjubiläums planten wir dieses Jahr einen zwei tägigen Ausflug. Er führte uns am 6. und 7. September nach Vaumarcus am Neuenburgersee.

Obwohl viele Leute von verschiedenen Wohnorten her kamen, gab es ein Versammlungsort. Dieser hiess Wädenswil und fand um 08.45 Uhr statt. Am Anfang sah es noch so aus, als seien nur zwei Mitglieder für die Reise angemeldet, weil die Zeit schon fortgeschritten war und die übrigen Mitglieder, die mitkamen, relativ spät eintrudelten.

Als dann, abgesehen von zwei angemeldeten Mitgliedern, sich alle versammelt hatten, stiegen wir in die S2 in Richtung Zürcher Flughafen ein. Für diese Reise brauchten wir aber kein Flugzeug und stiegen im Zürcher Hauptbahnhof um in einen Schnellzug in Richtung Genf. Das Highlight des Schnellzuges nach Genf war die Toilette, denn es war so richtig heimelig dort drinnen. Der Grund lag an den Wänden. Diese waren mit Blumen bemalen. Nach einer langen Zugsreise, mussten wir in Yverdon les Bains in einen Bus umsteigen, um wieder retour zu fahren, damit wir zu unserem Ziel, Vaumarcus, kamen. Um dieses Ziel schlussendlich zu erreichen, mussten sich die leitenden Personen durch die französische Sprache kämpfen, was sie mit ein bisschen Mühe meistern konnten. Die Bushaltestelle lag an einem wunderschönen Ort. Rund herum Reben und eine wunderbare Aussicht auf den Neuenburgersee. Obwohl wir dachten, wir seien am Zielort, die Stiftung Le Camp, waren wir uns ein bisschen unsicher und ein fitter Rollstuhlfahrer fuhr vor, damit er erkunden konnte, ob dies der richtige Ort sei. Dieser machte uns einen so guten Eindruck, dass wir ihm hinterher liefen bis zu einem Baum. Dann kam wieder die Unsicherheit in uns auf, denn das Ziel war noch nicht erreicht. So schickten wir unsere ‚Stef-la-Chef‘ vor, um in den umliegenden Häusern nachzufragen, ob es der richtige Ort war. Dies war dann endlich der Fall.

Nach dem beziehen der Zimmer stärkten wir uns mit einer unbekannten aber sehr schmackhaften Suppe und verschiedenen Sandwiches. Diese Stärkung brauchten wir anschliessend für unser Spiel und Spassprogramm.

Für dieses Programm stellten wir drei Gruppen zusammen. Das Ziel bestand darin, nebst Spiel und Spass, so viele Punkte wie möglich zu erspielen aber wir traten praktisch nicht gegeneinander an. Zu den Spielen gehörte zum Beispiel Flaschenwurf mit gefüllten Stoffsäcken oder ein Reifenparcour. Nach jedem Spiel würfelten wir Punkte in den jeweiligen Mannschaften. Diese Punkte wurden dann zu den erspielten Punkten dazu gezählt. Wer gewonnen hatte, kam am Abend heraus. Wir konnten uns während des Spiels mit Äpfeln, Birnen, Eistee und Wasser bei Kräften halten. Gestärkt mit Früchten hatte sich auch eine unauffällige Zuschauerin, eine Maus.

Nach dem offiziellen Programmteil, konnte jeder noch weiterspielen ohne Punkte sammeln zu müssen. In dieser Zeit stellte sich heraus, dass ich ein Naturtalent im ‚Kreuzspiel‘ war, denn ich gewann immer. Bei diesem Spiel ging es darum Ringe über das Kreuz zu werfen. Das Kreuz bestand aus verschiedenen Feldern mit Zahlen. Bei diesen Zahlen hatte es Holzgriffe auf die man die Ringe werfen musste von einer gewissen Distanz her. Meine grösste Punktzahl war 930. Die anderen Spiele wurden auch rege genutzt.

Anschliessend zogen sich viele Vereinsmitglieder in ihre Zimmer zurück. In dieser Zeit spazierten Manuela, Astrid, Björn und ich oberhalb von unserem Wohnhaus an einer Strasse entlang in Richtung Dorf Vaumarcus. Oberhalb lag ein Braches und unterhalb ein Rebenfeld. Auf dem Rückweg zu unserem Wohnhaus hörten wir von Weitem hupende Autos. Wir dachten an eine Hochzeit. Dies war dann auch so. Es kam eine ganze Hochzeitsauto-Karavane an uns vorbei bis an unser Zielort. Wir winkten mit Freude den Hochzeitsgästen zu und begrüssten manche mit französisch bonjour. Das Hochzeitspaar kam auf einem Schiff in einem Anhänger angefahren.

Am Abend gab es einen Apéro draussen, direkt neben der Hochzeitsgesellschaft. Der Apéro bestand aus Häppchen von kleinen Küchlein, Wasser, Orangensaft und zwei Sorten Wein. Fürs Anstossen entschloss ich mich den Rosé zu nehmen. Dieser fuhr bei mir so ein, dass ich anschliessend ein leichtes Gefühl im Körper bekam.

Für das Nachtessen waren wir ebenfalls draussen. Es gab verschiedene Salate, und Grilliertes. Für den Dessert gingen wir ins Haus. Es gab eine Schwarzwälder Torte, die extra für den Anlass von den Schwestern Odermatt entworfen worden war. Diese konnten leider am Ausflug nicht teilnehmen. Der Kuchen schmeckte sehr gut. Es hatte so viele Stücke, dass das wenige Personal auch noch ein Stück nehmen konnte. Dies lehnte es aber ab. In dieser Zeit kam auch heraus, dass die Gruppe drei am Spiel und Spassnachmittag gewonnen hatte.

Am nächsten Morgen war nach dem Frühstück schon wieder ans Zusammenräumen zu denken. Dabei war noch putzen angesagt. Dies war auch auf einer Liste an den Zimmertüren vermerkt. Als dies vollbracht war, konnten wir Daniel Widmer das Gepäck für Wädenswil mitgeben. Für die, die früher ausstiegen oder direkt weiterfuhren, mussten ihr Gepäck ab dem Ufer des Neuenburgersees in Vaumarcus selber mitnehmen. Dorthin führte uns der Weg zu Fuss. Bevor wir diesen Weg antreten konnten, liess sich das Gepäckauto nicht mehr starten. Dabei mussten wir überlegen, ob wir alle wichtigen Dinge bei einem Notfall dabei hätten. Das hiess, wenn das Auto nicht mehr anspringen würde. Zum Glück sprang es mit Hilfe wieder an, was wir schon auf dem Weg in Richtung Neuenburgersee noch hören konnten. Dieser Weg ging meistens bergab. Am Anfang ging es den Reben entlang, bei denen wir Rabenvögel hörten krähen. Uns kam es so vor, als wären wir in einem Hitchcockfilm, denn es schien als würden die Rabenvögel uns angreifen. Dem war aber nicht so. Es waren nur angebrachte Geräte von denen diese Töne kamen, um Vögel daran zu hindern die Trauben zu fressen. Etwas weiter unten kamen wir am Schloss Vaumarcus vorbei. Wir hatten sogar noch genügend Zeit um es von Nahem zu betrachten. Es sah wunderschön aus zusammen mit dem Garten rundherum. Nach ein paar Stufen und Unterführungen erreichten wir den See. Das Wetter war so schön und warm, dass die leitenden Personen mit den Füssen ins Wasser stiegen.

Anschliessend genossen wir die Schiffsfahrt von Vaumarcus nach Neuenburg. Auf dem Schiff gab es am Mittag einen feinen Salat, garniert mit Speckstreifen. In dieser Zeit schauten wir uns den Fussweg vom Hafen in Neuenburg zum Bahnhof an. Er sah steil aus. Dies war kein Problem für uns, denn Kurt hatte eine blendende Idee. Er wusste von einer Seilbahn die uns nach oben führte. Das war für uns Musik in den Ohren und wir liessen uns von Kurt zum „Funi“ führen. Dankbar bestiegen wir es und fuhren bequem zum Bahnhof hoch.

Nach kurzer Wartezeit kam der Zug in Richtung Zürich. Im fahrenden Zug gingen manche wankend ihren Bedürfnissen nach. Dazu gehörte zum Beispiel Café trinken. Im Hauptbahnhof Zürich stiegen Stefan und ‚Stef-la-Chef‘ aus, weil ihr Wohnort sich in der Nähe befindet. Der Rest fuhr bis Wädenswil oder weiter. Es war ein lässiger Ausflug! So kurz vor Wädenswil kam Daniela zu mir und fragte mich, ob ich etwas über diesen Ausflug schreiben möchte. Dazu sagte ich nach kurzer Überlegung nicht nein. Sie sagte, es würden fünf Sätze reichen. Für mich war dies ganz ok. Auf meiner restlichen Heimfahrt alleine nach Reichenburg wurde mir so richtig bewusst, was für eine Ehre mir zu Teil wurde wieder etwas zu schreiben über ein Erlebnis dieses tollen Vereins. War eine tolle Sache die fünf Sätze zu schreiben! Es kamen ein bisschen mehr zusammen!

Jonas Kistler